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	<title>Kommentare für freigeist.biz</title>
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		<title>Kommentar zu Das Harte an Open Source Hardware von Christian Siefkes</title>
		<link>http://www.freigeist.biz/?p=173#comment-27</link>
		<dc:creator>Christian Siefkes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 12:44:52 +0000</pubDate>
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		<description>Hast du dir mal die &lt;a href=&quot;http://www.ohwr.org/projects/ohr-meta/wiki/CERNOHL&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;CERN Open Hardware Licence&lt;/a&gt; angeschaut? Das ist eine neue Copyleft-Lizenz für Hardware, die ganz einfach behauptet, neben der Weitergabe und Änderung der Baupläne auch &quot;the manufacture and distribution of Products&quot; zu regeln (§ 2.1). Abgesichert wird das durch § 3.4.: &quot;The Licence includes a licence to those patents or registered designs that are held by the Licensor, to the extent necessary to make use of the rights granted under this Licence.&quot;

Indem sie sowohl Patent- als auch Urheberrechte einräumt, stützt sich die Lizenz auf beide Rechtssysteme und kann deshalb über das reine Urheberrecht hinaus auch die Produktion materieller Produkte regulieren. Wenn sich ein Lizenznehmer ganz sicher ist, dass der Lizenzgeber keinerlei relevante Patente hat, könnte er diesen Teil der Lizenzbedingungen zwar ignorieren -- dann würde die Lizenz nur noch für die Baupläne greifen, aber nicht mehr für die materielle Produktion. Aber ich vermute, die allermeisten Firmen würden das nicht machen, weil ihnen das Risiko, doch irgendwas übersehen zu haben, zu hoch ist. (Zumal zwischen Anmeldung und Veröffentlichung eines Patents ja auch Jahre vergehen können, so dass niemand wissen kann, ob da nicht noch neu angemeldete Patente lauern.)

Zumal würde man sich beim Hinwegsetzen über die Hardware-Copyleft-Klauseln klar gegen den ausdrücklichen Willen des Lizenzgebers stellen (der in § 2.1 ja fordert, dass das Copyleft allgemein greifen soll.) Das würde jedenfalls für schlechte PR in der Community sorgen und könnte ggf. auch die eigenen Position bei gerichtlichen Auseinandersetzungen schwächen.

Allerdings hat die Lizenz auch problematische Elemente, z.B. § 4.1., der verlangt, dass man die Dokumentation (Baupläne) jeweils mit dem hergestellten Produkt ausliefert. Das entspricht zwar der GPL, wäre aber z.B. bei der Herstellung von Kleidung, Schuhen oder Nahrungsmitteln unpraktisch bzw. de facto unmöglich. Aber den Ansatz zur Umsetzung eines &quot;nachhaltigen Copylefts&quot; leuchtet mir ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du dir mal die <a href="http://www.ohwr.org/projects/ohr-meta/wiki/CERNOHL" rel="nofollow">CERN Open Hardware Licence</a> angeschaut? Das ist eine neue Copyleft-Lizenz für Hardware, die ganz einfach behauptet, neben der Weitergabe und Änderung der Baupläne auch &#8220;the manufacture and distribution of Products&#8221; zu regeln (§ 2.1). Abgesichert wird das durch § 3.4.: &#8220;The Licence includes a licence to those patents or registered designs that are held by the Licensor, to the extent necessary to make use of the rights granted under this Licence.&#8221;</p>
<p>Indem sie sowohl Patent- als auch Urheberrechte einräumt, stützt sich die Lizenz auf beide Rechtssysteme und kann deshalb über das reine Urheberrecht hinaus auch die Produktion materieller Produkte regulieren. Wenn sich ein Lizenznehmer ganz sicher ist, dass der Lizenzgeber keinerlei relevante Patente hat, könnte er diesen Teil der Lizenzbedingungen zwar ignorieren &#8212; dann würde die Lizenz nur noch für die Baupläne greifen, aber nicht mehr für die materielle Produktion. Aber ich vermute, die allermeisten Firmen würden das nicht machen, weil ihnen das Risiko, doch irgendwas übersehen zu haben, zu hoch ist. (Zumal zwischen Anmeldung und Veröffentlichung eines Patents ja auch Jahre vergehen können, so dass niemand wissen kann, ob da nicht noch neu angemeldete Patente lauern.)</p>
<p>Zumal würde man sich beim Hinwegsetzen über die Hardware-Copyleft-Klauseln klar gegen den ausdrücklichen Willen des Lizenzgebers stellen (der in § 2.1 ja fordert, dass das Copyleft allgemein greifen soll.) Das würde jedenfalls für schlechte PR in der Community sorgen und könnte ggf. auch die eigenen Position bei gerichtlichen Auseinandersetzungen schwächen.</p>
<p>Allerdings hat die Lizenz auch problematische Elemente, z.B. § 4.1., der verlangt, dass man die Dokumentation (Baupläne) jeweils mit dem hergestellten Produkt ausliefert. Das entspricht zwar der GPL, wäre aber z.B. bei der Herstellung von Kleidung, Schuhen oder Nahrungsmitteln unpraktisch bzw. de facto unmöglich. Aber den Ansatz zur Umsetzung eines &#8220;nachhaltigen Copylefts&#8221; leuchtet mir ein.</p>
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		<title>Kommentar zu Aller Anfang ist leer &#8230; von Hardy</title>
		<link>http://www.freigeist.biz/?p=5#comment-24</link>
		<dc:creator>Hardy</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 19:01:25 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr genial!
(schade dass es keiner liest)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr genial!<br />
(schade dass es keiner liest)</p>
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		<title>Kommentar zu Über Umwege (I) von Malte</title>
		<link>http://www.freigeist.biz/?p=61#comment-5</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:38:54 +0000</pubDate>
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		<description>Lehrreicher Artikel. Bereichernd, wenn man das Thema auch mal aus einer anderen Perspektive ansehen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lehrreicher Artikel. Bereichernd, wenn man das Thema auch mal aus einer anderen Perspektive ansehen kann.</p>
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